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3-achsiger Gepäckwagen, Bauart Pw 3 i (Pw 3 i pr 97) der DB
Das Modell: Vorbildgetreu lackiert und beschriftet · Eingesetzte Fenster, teilweise mit Schutzgittern · Mittlere Achse seitenverschiebbar · Der Wagen ist für Innenbeleuchtung vorgesehen · Epoche III.
Das Vorbild: 11903 Abteilwagen preußischer Bauart verzeichnete die DB im Jahr 1952 – und dies, obwohl der 2. Weltkrieg große Lücken in die Bestände geschlagen hatte. Zwar waren die Wagen mit den hölzernen Aufbauten z. T. bereits über ein halbes Jahrhundert alt, doch konnte die junge Deutsche Bundesbahn im Nah- und vor allem Berufsverkehr noch nicht auf sie verzichten: Die vielen Türen ermöglichten einen schnellen Fahrgastwechsel, und an Nachfolge-Bauarten war aus Kostengründen vorerst nicht zu denken. Dabei liefen die preußischen Abteilwagen, wie auf dieser stimmungsvollen Aufnahme aus Frankfurt/M Hbf zu sehen ist, sowohl in kompletten Garnituren wie auch gemischt mit Durchgangswagen wie etwa den 'Donnerbüchsen' (Art.-Nr. 5073 - 5077). Als Zuglokomotiven waren vor allem die preußische P 8 (BR 38.10, Art.-Nr. 4162, 4165, 4166) und die preußische T 18 (BR 78.0-5, Art.-Nr. 4078) eingesetzt. Die Ausmusterung der Abteilwagen begann Mitte der fünfziger Jahre, wobei auf die noch brauchbaren drei- und vierachsigen Fahrgestelle neue stählerne Wagenkästen mit zeitgemäßer Inneneinrichtung gesetzt wurden (Umbauwagen, Art.-Nr. 5096 – 5099/5127 – 5129). Erst mit dem Aufkommen der „Silberlinge' erfolgte die endgültige Ablösung der preußischen Abteilwagen, deren letzten Exemplare von der DB im Jahr 1963 aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Deutsche Bundesbahn besaß anfangs der fünfziger Jahre noch eine größere Anzahl von Dreiachsern preußischer Bauart. Die FLEISCHMANN-Modelle 5065 – 5069 zeichnen sich durch eine gute Kurvengängigkeit aus. Da die mittlere Achse seitenverschiebbar ist, können die Wagen auch kleine Gleisradien problemlos durchfahren. Filigrane Details, perfekte Farbgebung und Beschriftung sorgen zudem für einen hervorragenden optischen Eindruck.
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