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    Dampflok BR 94 DR III, Sächs. XI  
ArtikelNr.: 26-50060
Hersteller: PIKO
Spurweite: H0

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Die sächsische Staatsbahn bestellte Anfang des Jahrhunderts bei der Maschinenfabrik Hartmann in Chemnitz eine schwere Universal - Tenderlok. Die ab 1910 gelieferten Maschinen bewährten sich so gut, daß bis 1923 weitere Nachbestellungen erfolgten, so daß insgesamt 164 Maschinen geliefert wurden. Die Maschinen waren sowohl im schweren Bahnhofsverschub und im Rangierdienst auf großen Verschiebebahnhöfen als auch mit Personen- und Güterzügen auf Nebenbahnen unterwegs. Auch im Steilstreckendienst bewährten sie sich. Einige Maschinen verschlug es in Folge des letzten Weltkrieges in verschiedene europäische Nachbarstaaten. Die DR stellte die letzte Lokomotive dieser Baureihe erst 1978 außer Dienst.
'Die sächsische Staatsbahn bestellte Anfang des Jahrhunderts bei der Maschinenfabrik Hartmann in Chemnitz eine schwere Universal - Tenderlok, die als erste ihrer Art über fünf gekuppelte Treibachsen verfügte. Die ersten ab 1908 gelieferten Maschinen bewährten sich so gut, daß in den Jahren bis 1923 weitere Nachbestellungen erfolgten. Insgesamt wurden 163 Lokomotiven von Hartmann geliefert, wobei die wenigen Änderungen zwischen den einzelnen Baulosen ein Zeichen für die geglückte Konstruktion sind. Das Einsatzgebiet der Lokomotiven erstreckte sich vom schweren Rangierdienst in Personen- und Güterbahnhöfen über den Streckendienst mit Personen- und Güterzügen auf Nebenbahnen bis hin zum Schiebedienst auf den sächsischen Steilstrecken. Die Lokomotiven konnten Züge mit 1630 to mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h in der Ebene befördern. Selbst auf Strecken mit 25 Promille Steigung zogen sie noch Züge mit 320 to. Einige Lokomotiven verschlug es als Reparationsleistungen in Folge des ersten und zweiten Weltkrieges in europäische Nachbarstaaten wie Frankreich, Ungarn, die Tschecheslowakei und Österreich. Teilweise fanden die Loks aber auch wieder Ihren Weg zurück in ihr Heimatland.Bei der DR wurden die leistungsfähigen Lokomotiven erst mit der in größeren Umfang erfolgenden Auslieferung von Diesellokomotiven der BR 106 entbehrlich. Dieser Traktionswechsel setzte ab 1966 ein, so daß in den folgenden Jahren viele 94iger den Dienst quittieren mußten. Als letzte Einsatzstrecke blieb den Lokomotiven die im Übergang zwischen Erzgebirge und Vogtland gelegene Steilstrecke von Eibenstock unterer Bahnhof nach Eibenstock oberer Bahnhof. Dort standen vier Lokomotiven vom BW Aue im Dienst. Erst als im Rahmen des Baus einer Trinkwassertalsperre bei Eibenstock auf dieser Strecke der Bahnbetrieb 1975/76 eingestellt werden mußte, zeichnet sich das Ende für die letzten Lokomotiven dieser Baureihe ab. Offiziell wird als letzte Maschine die 94 2105 im Jahr 1978 ausgemustert, die als Museumsmaschine im Eisenbahnmuseum Schwarzenberg erhalten geblieben ist.Das Vorbild unseres Modells, die 94 2087, wurde im Jahr 1921 mit der Fabriknummer 4488 von Hartmann in Chemnitz gebaut und am 07.10.1921 abgenommen und in Dienst gestellt. Im Lauf der Zeit war die Lok in verschiedenen Bahnbetriebswerken stationiert, u.a. in Hilbersdorf, Bautzen, Reichenbach, Adorf, Zittau, Zwickau, Glauchau und Aue. In Aue endete auch der Lebenslauf der Maschine, sie wird am 24.07.1969 z- (von der Ausbesserung zurück) - gestellt und am 04. November 1969 endgültig ausgemustert. Bereits im folgenden Monat ist sie den Weg allen alten Eisens gegangen und in Cottbus verschrottet worden.'
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