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Tenderlok der DB, Baureihe 62
Das Modell: Vorbildgetreu lackiert und beschriftet · Eingesetzte Fenster · Bewegliche Heusinger-Steuerung · Bremsklötze zwischen den Rädern · Metalldruckguss-Fahrgestell · Motor mit Schwungmasse · Antrieb auf alle 6 Treib- und Kuppelräder, davon 2 mit Haftreifen · Stromaufnahme über sämtliche Räder · Zweilicht-Spitzenbeleuchtung beidseitig · Beidseitig automatische Kupplung · Kulissenmechanik beidseitig für echten Kurzkupplungsbetrieb bei Verwendung der PROFI-Kupplung 9545 (Lieferzustand: Standard-Kupplungen) · Kupplungsaufnahme nach NEM 355 · Epoche III.
Das Vorbild: Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h war die Baureihe 62 (erstes Baujahr: 1928) in erster Linie für den Einsatz vor Personen- und Schnellzügen auf kurzen Strecken, aber auch vor leichten Schnellzügen im Hügelland geeignet. Nach dem 2. Weltkrieg verblieben 7 Exemplare bei der DB und 8 bei der DR. Bis 1956 wurden alle Bundesbahn-Loks, die in den Bahnbetriebswerken Düsseldorf, Dortmund, Essen und Krefeld stationiert waren, ausgemustert. Lediglich ein Exemplar, die 'Unterrichtslok' 62 003, blieb noch längere Zeit im AW Schwerte erhalten. Die letzten DR-Exemplare wurden bis 1970 beim Bahnbetriebswerk Frankfurt/Oder eingesetzt. Leider ist mittlerweile auch die Dresdner Museumslok 62 015 wegen abgelaufener Kesselfrist abgestellt worden. Eine Wiederaufarbeitung dieser formschönen Lokomotive durch die DB AG ist fraglich.
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