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Zur oberen Abrundung ihres Diesellokprogrammes plante die DB eine überschwere sechsachsige Diesellok. Es sollten zwei unabhängige Maschinenanlagen mit hydraulischer Kraftübertragung verwendet werden. Diese Konzeption stammte von der bewährten V200 der DB, die installierte Leistung sollte jedoch mit 3200PS wesentlich höher sein. Als Motoren sollten die der gleichzeitig entwickelten V160 verwendet werden. Da sich abzeichnete, dass die Elektrifizierung der Hauptstrecken wesentlich schneller verwirklicht werden konnte als ursprünglich geplant, verlor die schwere Diesellok Ihre Priorität. Nach 6-jähriger Planungs- und Bauzeit wurde daher nur eine Lokomotive, die V320 001 gebaut. 1962 erstellte die Firma Henschel diese Maschine auf eigene Rechnung. Die Diesellok V320 bewährte sich bestens, mit zwei Motoren zu je 1900PS erreichte sie eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Ihre Formgebung war Vorbild für die ganze V160-Familie der DB. Dennoch bestellte die DB keine Loks dieser bisher größten deutschen Diesellok, sondern mietete den Einzelgänger von der Lieferfirma an und setzte sie zwischen Hamm und Kempten ein.
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