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'1934 bestellte die DRG eine laufachslose elektrische Lokomotive mit der Baureihen-Bezeichnung E63. Neben dem Rangierdienst sollte die Lok auch auf elektrifizierten Anschlußbahnen zum Einsatz kommen. Deshalb entschied man sich für den robusten Stangenantrieb und für einen Mittelführerstand. 1960 modernisierte die Bundesbahn die Baureihe E63, um sie noch bis 1978 in ihren angestammten Aufgabenfeldern in Stuttgart, München, Augsburg und Garmisch erfolgreich einzusetzen. Hierbei wurde die Rangierbühne angebaut, das dritte Spitzenlicht auf den Vorbau verlegt, ein zusätzliches Mittelfenster im Führerhaus eingebaut und die Dachausrüstung angepaßt. Mit der E 63 setzt PIKO die mit dem ''Deutschen Krokodil'' E 93 begonnene Reihe technikgeschichtlich bemerkenswerter Elektroloks fort. Das neue Modell stellt eine vorbildgetreue Nachbildung der AEG-Version mit DB-Beschriftung der Epoche III dar. Besonders interessant wirkt der voll funktionstüchtige Schrägstangen-Antrieb, mit dem sich bewährte Elemente des Dampflokbaus in der Konstruktion von Elektrolokomotiven fortsetzten. Ebenfalls voll funktionsfähig ist der feine und sehr filigrane Stromabnehner SBS10. Er gewährleistet durch seine Konstruktion einen freien Blick aufs Dach. Eine Vielzahl von Nieten, Klappen, Deckeln und feinsten Gittergravuren geben dem Modell ein authentisches Aussehen. Freistehende Handstangen, unterschiedliche Isolatoren sowie passgenaue Fenster und Sandfallrohre auf Radebene zeigen den hohen technischen Standard der Lok. Trotz des beengten Raumes konnte ein freier Durchblick durch das Führerhaus gewährleistet werden und in der Lok ist sogar noch Platz für einen handelsüblichen Decoder.'
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