Mitunter möchte man an einer Lok mehr Funktionen schalten, als es mit einem Lokdecoder allein möglich ist. Das ist einfach möglich: Dazu baut man parallel zum Lokdecoder einen weiteren Decoder, einen Funktionsdecoder, in das Triebfahrzeug ein.
Der Funktionsdecoder LF101XF ist eng verwandt mit den Lokdecodern. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass ein Funktionsdecoder keine Motorsteuerung besitzt. Danach stehen vier weitere Funktionen zur Verfügung.
Gemäß NMRA-Konvention lassen sich die Funktionen bestimmten Funktionstasten am Fahrregler zuordnen. Auch können die Funktionsausgänge gedimmt und mit Lichteffekten versehen werden. Wahlweise kann ein Paar der Funktionsausgänge auch fahrtrichtungsabhängig betrieben werden. Das ist nützlich, wenn beispielsweise ein Steuerwagen eines Zuges mit fahrtrichtungsabhängigen Spitzenlichtern auszustatten ist.
Während die Anschlüsse des ersten Funktionsausgangspaares jeweils bis 150 mA belastet werden können, liegt bei den beiden anderen Anschlüssen die Belastungsgrenze jeweils bei 300 mA. Mit den Abmessungen 24 x 12 x 2,5 Millimeter lässt sich der LF101XF bequem und ohne Umbauten vornehmen zu müssen in den meisten Wagenmodellen unterbringen.