77241
Leichttriebwagen BR 772.158-2
Maßstab 1:120, nach dem Vorbild der Epoche V der Deutschen Bundesbahn
Technische Daten
Achsfolge: 1 A
Länge über alles: 110 mm
Gewicht Triebwagen: 58 g
System: 2 Leiter Gleichstrom
Betriebsspannung: max. 12 V DC
Stromaufnahme, analog bei 10 V DC: etwa 120 mA
Die Umrüstung von Analog- auf Digitalbetrieb ist problemlos möglich. Hierfür ist
auf der Dachplatine des LVT ein geeigneter Steckplatz vorhanden, der im
analogen Auslieferungszustand mit einem Brückenstecker versehen ist. Dieser
kann durch einen geeigneten Digitaldecoder ersetzt werden.
Änderungen im Sinne der technischen Weiterentwicklung vorbehalten.
Steuerwagen BR 972.768-6
Maßstab 1:120, nach dem Vorbild der Epoche V der Deutschen Bundesbahn
Das Modell
3 Spitzenlicht, fahrtrichtungsabhängig / 2 Schlußleuchten, fahrtrichtungsabhängig
Mit Inneneinrichtung ausgestattet Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge
Das Vorbild
Die Schienenbusse der DR, offiziell Leichtverbrennungstriebwagen (LVT), der
Baureihen 171 und 172 wurden Ende der 1950er Jahre entwickelt und in den
1960er Jahren in Serie gefertigt.
Die Fahrzeuge wurden zunächst unter der Bezeichnung VT 2.09 in Dienst
gestellt und später in Baureihe 171.0 als Motorwagen und 171.8 als
Beiwagen umgezeichnet. Die Baureihe 172 besteht in der Ursprungsversion
aus einem Motorwagen mit zwei Führerständen und aus einem Steuerwagen mit
einem Führerstand. Eine Vielfach- und Wendezugsteuerung auch für
Doppeltraktion gab es ursprünglich nur bei der BR 172.
Motorisiert waren sie mit einem Sechszylinder-Reihenmotor des Typs 6VD
18/15 vom VEB Elbewerk Roßlau in liegender Ausführung. Die Kraftübertragung
erfolgt über ein Sechsgang-Elektroschaltgetriebe. Inzwischen sind keine
Triebwagen mehr im regulären Bestand der Deutschen Bahn AG. Ein Teil der
ausgemusterten Fahrzeuge wurde nach Kuba verkauft, die anderen nach
Rumänien. In Deutschland war der letzte Einsatzort Stendal. Hier wurde
der 772 155 am 14. Januar 2004 abgestellt. Seit dem 26. Januar 2006 sind
die beiden Triebwagen 772 140 und 141 der Deutschen Bahn AG beim RegioNetz
Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn wieder im betriebsfähigen
Bestand. Beide Triebwagen wurden modernisiert und besitzen wieder ihre
ursprüngliche Lackierung der Deutschen Reichsbahn. Sie werden im
Sonderverkehr eingesetzt. Einige Triebwagen sind bei Eisenbahnvereinen
in Deutschland erhalten geblieben.