Der Leichttriebwagen BR 172.1 + Steuerwagen BR 172.7, im Maßstab 1:120, nach dem Vorbild der Epoche III der Deutschen Reichsbahn.
Technische Daten:
Achsfolge: 1 A
Länge über alles: 229 mm
Gewicht Triebwagen: 58 g
Gewicht Steuerwagen: 43 g
System: 2 Leiter Gleichstrom
Betriebsspannung: max. 12 V Gleichspannung
Stromaufnahme, analog bei 10 V DC: etwa 120 mA
Die Umrüstung von Analog- auf Digitalbetrieb ist problemlos möglich. Hierfür ist auf der Dachplatine des LVT ein geeigneter Steckplatz vorhanden, der im analogen Auslieferungszustand mit einem Brückenstecker versehen ist. Dieser kann durch einen geeigneten Digitaldecoder ersetzt werden.
Änderungen im Sinne der technischen Weiterentwicklung vorbehalten.
Das Modell
- 3 Spitzenlicht, fahrtrichtungsabhängig / 2 Schlußleuchten, fahrtrichtungsabhängig
- Mit Inneneinrichtung ausgestattet
- Elektrische Schnittstelle für Triebfahrzeuge
Die Umrüstung von Analog- auf Digitalbetrieb ist problemlos möglich.
Hierfür ist auf der Dachplatine des LVT ein geeigneter Steckplatz vorhanden, der im analogen Auslieferungszustand
mit einem Brückenstecker versehen ist.
Dieser kann durch einen geeigneten Digitaldecoder ersetzt werden.
Das Vorbild
Die Schienenbusse der DR, offiziell Leichtverbrennungstriebwagen (LVT), der Baureihen 171 und 172 wurden
Ende der 1950er Jahre entwickelt und in den 1960er Jahren in Serie gefertigt.
Die Fahrzeuge wurden zunächst unter der Bezeichnung VT 2.09 in Dienst gestellt und später in Baureihe 171.0
als Motorwagen und 171.8 als Beiwagen umgezeichnet.
Die Baureihe 172 besteht in der Ursprungsversion aus
einem Motorwagen mit zwei Führerständen und aus einem Steuerwagen mit einem Führerstand.
Eine Vielfach- und Wendezugsteuerung auch für Doppeltraktion gab es ursprünglich nur bei der BR 172.
Motorisiert waren sie mit einem Sechszylinder-Reihenmotor des Typs 6VD 18/15 vom VEB Elbewerk
Roßlau in liegender Ausführung.
Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Elektroschaltgetriebe.
Inzwischen sind keine Triebwagen mehr im regulären Bestand der Deutschen Bahn AG.
Ein Teil der ausgemusterten Fahrzeuge wurde nach Kuba verkauft, die anderen nach Rumänien.
In Deutschland war der letzte Einsatzort Stendal. Hier wurde der 772 155 am 14. Januar 2004 abgestellt.
Seit dem 26. Januar 2006 sind die beiden Triebwagen 772 140 und 141 der Deutschen Bahn AG beim
RegioNetz Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn wieder im betriebsfähigen Bestand.
Beide Triebwagen wurden modernisiert und besitzen wieder ihre ursprüngliche Lackierung der Deutschen Reichsbahn.
Sie werden im Sonderverkehr eingesetzt.
Einige Triebwagen sind bei Eisenbahnvereinen in Deutschland erhalten geblieben.